cosa-vedere · 1 Stunde 15 Minuten vom Dorf

Assisi an einem Tag: die Basilika des heiligen Franziskus und die Stadt

Eine 8-Stunden-Route durch Assisi ab Borgo Santa Maria (1 Std. 15 mit dem Auto): die Basilika des heiligen Franziskus mit Giottos Fresken, der Minerventempel, die Rocca Maggiore, Mittagessen in der Altstadt und die Eremo delle Carceri.

Veröffentlicht 11.5.2026 · Aktualisiert 29.7.2026 · Team Borgo Santa Maria

Direkte Antwort

Assisi an einem Tag beginnt in der Basilika des heiligen Franziskus (1 Std. 30) — seit 2000 UNESCO-Welterbe — mit der Unterkirche, ausgemalt von den Meistern des 14. Jahrhunderts, und der Oberkirche mit Giottos berühmtem Freskenzyklus zum Leben des heiligen Franziskus. Mittagessen in der Altstadt (25-40 € pro Person). Am Nachmittag: Minerventempel, Basilika Santa Chiara, Rocca Maggiore für den Rundblick und — wenn die Kräfte reichen — die Eremo delle Carceri im Wald oberhalb der Stadt. Entfernung von Borgo Santa Maria: 85 km, 1 Std. 15 mit dem Auto.

Empfohlene Route (8 Stunden)

UhrzeitStationDauerKosten
9:30Basilika San Francesco (Unter- und Oberkirche)1 Std. 30kostenlos (Spende erwünscht)
11:15Piazza del Comune und Minerventempel30 Min.kostenlos
11:45Basilika Santa Chiara30 Min.kostenlos
12:30Mittagessen · La Locanda del Cardinale1 Std. 3032 €
14:30Rocca Maggiore (360°-Panorama)1 Std.6 €
16:00Eremo delle Carceri (Auto und Wald)1 Std. 30kostenlos
17:45Kaffee im Zentrum · Piazza del Comune1 Std.6 €

Anfahrt vom Dorf

Von Borgo Santa Maria nach Assisi: 85 km, 1 Std. 15 mit dem Auto. Route: SS71 bis Perugia, dann die Schnellstraße SS75 Richtung Foligno bis zur Ausfahrt Assisi. Empfohlener Parkplatz: Parcheggio Matteotti (1,30 €/Std., mit überdachten Rolltreppen bis zur Piazza San Rufino, 5 Minuten vom Zentrum) oder Parcheggio Porta Nuova (1 €/Std., nahe Santa Chiara).

Die Basilika San Francesco — worauf man in den Fresken achtet

Die Oberkirche birgt Giottos Zyklus zum Leben des heiligen Franziskus (28 Szenen, 1290-1295). Die Szenen, die man nicht verpassen sollte:

  • „Der Traum des Vaters” (Szene 2) — Giottos technische Revolution: perspektivischer Raum, echte Volumen
  • „Die Vogelpredigt” (Szene 15) — der ikonischste Moment, auf jedem italienischen Souvenir reproduziert
  • „Die Stigmatisierung” (Szene 19) — die Strahlen des seraphischen Christus, heilige Geometrie

In der Unterkirche hängen Fresken von Cimabue (Madonna mit Kind und dem heiligen Franziskus), Simone Martini (Glasfenster) und Pietro Lorenzetti (Passion). Fotografieren ist im Inneren nicht erlaubt: einfach schauen.

Kleidung: Arme und Knie bedeckt. Öffnungszeiten: 8:30-18:30, freier Eintritt, Spende empfohlen (2-5 €).

Wo man in Assisi isst

LokalKüchePreisklasseAnmerkung
La Locanda del CardinaleUmbrische Spitzenküche40-60 €Über einer römischen Domus des 1. Jahrhunderts
Trattoria PallottaTraditionell umbrisch25-35 €Seit 1925, mit Blick über die Dächer
Osteria del BorgoModern umbrisch30-40 €Strangozzi mit schwarzem Trüffel
Bibenda AssisiGastronomische Weinbar20-30 €Für ein schnelles Mittagessen mit Wein im Glas

Immer reservieren, besonders am Wochenende.

Veranstaltungen, um die es sich zu planen lohnt

  • Calendimaggio (Anfang Mai): drei Tage mittelalterliches Fest mit Fahnenschwingern und Umzügen. Die ganze Stadt in Kostümen.
  • Fest des heiligen Franziskus (3.-4. Oktober): nationale Feier, jedes Jahr von einer anderen italienischen Region ausgerichtet, mit abendlichen Fackelprozessionen.
  • Festa del Perdono d’Assisi (1.-2. August): die historische Wallfahrt zur Porziuncola.

Rund um Assisi

  • Spello (15 km): mittelalterlicher Ort, berühmt für die Infiorate del Corpus Domini (Juni) — Teppiche aus frischen Blütenblättern auf den Straßen
  • Bevagna (25 km): der Ort der „mittelalterlichen Handwerke”; im Juni füllt der Mercato delle Gaite die Gassen mit Handwerkern in Kostümen
  • Montefalco (35 km): das „Geländer Umbriens”, mit Blick über das ganze Tal. Berühmt für den Sagrantino DOCG

Wann man fährt

  • Frühling (Apr-Mai) und Herbst (Sep-Okt): der beste Moment. Mildes Wetter, weniger Besucher als im Sommer.
  • Winter: Assisi im Schnee ist Poesie. Hotels zum halben Preis. Einige Museen schließen nachmittags.
  • Sommer: intensive Hitze im Juli und August. Die Basilika früh am Morgen oder am späten Nachmittag besuchen.

Abends wieder im Dorf

Nach einem dichten Tag lässt die Rückfahrt (1 Std. 15) noch Zeit für ein langsames Abendessen unter der Pergola und, wenn die Saison es erlaubt, für einen Sprung in den Pool. Die Häuser, die zu intensiven Tagen draußen passen, sind Loggia (8 Gäste) und Terrazza (deren große Terrakotta-Terrasse für den Aperitif am Abend gemacht ist).